AgentenIndex soll nicht die größte Liste von KI-Produkten werden, sondern eine möglichst nachvollziehbare Referenz. Deshalb ist die Datenqualität wichtiger als die Anzahl der Einträge.
1. Primärquellen zuerst
Funktionen, Preise, Verfügbarkeit und technische Eigenschaften werden nach Möglichkeit aus offizieller Dokumentation, Produktseiten, Spezifikationen oder Release Notes abgeleitet. Sekundärquellen können Kontext liefern, ersetzen aber keine Primärquelle bei veränderlichen Produktmerkmalen.
2. „Unbekannt“ statt Interpretation
Wenn beispielsweise MCP-Unterstützung nicht belastbar dokumentiert ist, wird nicht aus ähnlichen Funktionen darauf geschlossen. Das Datenmodell erlaubt ausdrücklich unbekannte Werte.
3. Fakten und Einordnung trennen
„Unterstützt Datei-Uploads“ ist ein überprüfbares Merkmal. „Geeignet für umfangreiche Kaufrecherche“ ist eine redaktionelle Einordnung. Beides darf auf derselben Seite stehen, aber nicht so formuliert werden, als hätte es denselben Belegstatus.
4. Prüfdatum und Änderbarkeit
Agentenprodukte verändern sich schnell. Jedes Profil erhält ein Datum der letzten fachlichen Prüfung. Volatile Informationen wie Tarife und Limits werden möglichst nicht als dauerhaft gültige Zahlen dargestellt, sondern mit der aktuellen Anbieterquelle verknüpft.
5. Keine bezahlte Rangfolge
AgentenIndex erstellt keine Rangliste, in der Zahlungen die Position eines Produkts bestimmen. Spätere Sponsoring- oder Partnerformate müssen klar gekennzeichnet und von den sachlichen Profilinformationen getrennt werden.
6. Maschinenlesbare Daten
Die wichtigsten Profilmerkmale werden zusätzlich strukturiert gespeichert. Dadurch können Kategorie-Seiten, Vergleiche, JSON-Daten, Sitemaps und später eine API aus derselben Datenbasis erzeugt werden.
7. SEO und generative Suche
Seiten beantworten eine klare Nutzerfrage möglichst früh, verwenden eindeutige Entitäten, interne Verlinkung, strukturierte Daten und nachvollziehbare Quellen. Wir vermeiden künstliche Keyword-Wiederholung und schreiben nicht für ein vermeintliches „GEO-Geheimformat“, sondern für klare Extrahierbarkeit und überprüfbare Fakten.